Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Weidenthal

Volker Kaul als Vorsitzender wiedergewählt

 

Am Dienstag, den 25.08.2020, fand in der Sporthalle der Gemeinde die ordentliche Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Weidenthal mit Neuwahlen unter Einhaltung der Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln statt.

Der Ortsvorsitzende Volker Kaul konnte neben zahlreichen Mitgliedern mit Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, dem direkt gewählten Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Neustadt Dirk Herber, und dem CDU-Kandidaten für die Wahl des Verbandsbürgermeisters Gernot Kuhn, Ortsbürgermeister von Esthal, interessante Gäste begrüßen.

In seinem Rechenschaftsbericht für die letzten zweieinhalb Jahre konnte Kaul auf eine erfolgreiche Partei- und Fraktionsarbeit zurückblicken. Das hervorragende Abschneiden der CDU bei der Kommunalwahl im letzten Jahr, bei der Ralf Kretner bereits im ersten Wahlgang mit rund 62 Prozent der Stimmen zum Ortsbürgermeister gewählt wurde und im Gemeinderat mit neun Sitzen die absolute Mehrheit errungen werden konnte, fand auch über den Ort hinaus große Beachtung. Dieser Erfolg ist aber auch Verpflichtung, das Vertrauen der Wähler nicht zu enttäuschen.

Im Fokus der laufenden Wahlperiode stehen Themen wie die Abgabe des Wasserwerks an die Verbandsgemeinde, die Zukunft der Gas- und Stromversorgung, der Ausbau des schnellen Internets, die Umsetzung der Beseitigung des Bahnübergangs Weißenbachstraße, die Sanierung der rd. 40 Jahre alten Turnhalle, für die Bundesmittel beantragt werden, die Weiterführung der Modernisierung des Friedhofs, die Sicherung der ärztlichen Versorgung und der Nahversorgung im Dorf, die verpflichtende Einführung der vom Land beschlossenen wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge und die kritische Situation der Kommunalfinanzen.

Bei den Vorstandswahlen wurde Volker Kaul, der den Ortsverband seit 2013 führt, für die nächsten beiden Jahre als Vorsitzender im Amt bestätigt, ebenso wie Peter Monath als sein Stellvertreter und Ralf Kretner als Schatzmeister. Neu im Amt als Schriftführerin ist Marietta Schulz.

Als Beisitzer wurden Alexander Held, Alena Mayer, Ralf Steinel und Nicole Zeisset gewählt.

In Ihrer Funktion bestätigt wurden die Kassenprüfer Hermann Daniel und Hubertus Hentz.

Alle Wahlen erfolgten ohne Gegenstimmen.

Zusammen mit Landrat Ihlenfeld ehrte Kaul die Mitglieder Ralf Kretner, Peter Monath und Willi Schwindinger für jeweils 25 Jahre Parteizugehörigkeit in der CDU.

Landrat Ihlenfeld, der sich am 08.11.2020 zur Wiederwahl stellt, berichtete ausführlich über die Themen der Kreispolitik, insbesondere die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die für die Allgemeinheit in dieser Situation äußerst wichtige Arbeit des zur Kreisverwaltung gehörenden Gesundheitsamtes, die von der SPD geführten Landesregierung verschuldete und seit Jahren anhaltende verheerende  Finanzsituation der Kommunen, der gerade begonnene Ausbau des schnellen Internets im Kreis, die Fortführung der Digitalisierung der Verwaltung und der Schulen, die erheblichen Investitionen in die in der Trägerschaft des Kreises befindlichen Schulen, die Förderung des Tourismus, die große Bedeutung der Realschule Plus in Lambrecht für die Verbandsgemeinde sowie das Engagement für die weitere Entwicklung des dem Landkreis gehörenden Helmbachweihers. Der Landrat betonte, dass ihm die Verbandsgemeinde Lambrecht sehr am Herzen liege.

Dirk Herber berichtete über die aktuelle politische Situation in Mainz vor der Landtagswahl am 14.03.2021. Auch in der Landespolitik sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Maßnahmen dagegen das Topthema. Herber ging auch auf die Schul-, Verkehrs-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik, die innere Sicherheit im Land, und ebenfalls auf die kritischen Kommunalfinanzen ein. Insgesamt stellte Herber der SPD geführten Landesregierung in allen Belangen ein schlechtes Zeugnis aus. Bemerkenswert war, dass Dirk Herber von Neustadt nach Weidenthal CO2-neutral mit dem Fahrrad gekommen war.

Gernot Kuhn stellte sich den Mitgliedern mit seinem persönlichen und beruflichen Werdegang vor und berichtete ausführlich über den Stand seines Wahlkampfs und seine Vorstellungen für das Amt des Verbandsbürgermeisters.

Dabei stellte er insbesondere den Erhalt der Grundschulen und Kindergärten in den Ortsgemeinden, die Bedeutung der Feuerwehren, den Erhalt der Umwelt, die Förderung erneuerbarer Energien und des Tourismus, die Wirtschaftsförderung und den Erhalt von Arbeitsplätzen im Tal, den Ausbau des schnellen Internets und die Digitalisierung, eine kundenorientierte Weiterentwicklung der Verwaltung, die Betreuung von hilfebedürftigen Menschen und Senioren, die Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung nicht nur in Weidenthal, sondern in der gesamten Verbandsgemeinde und Bewältigung der Folgen des Klimawandels in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.

Pressemitteilung des CDU-Ortsverbandes Weidenthal

Weidenthal, den 26.08.2020

gez. Volker Kaul, Ortsvorsitzender

 

Das beigefügte Bild 1 zeigt den neu gewählten Vorstand, Landrat Ihlenfeld und Bürgermeisterkandidat Gernot Kuhn, Personen von links nach rechts:

Ralf Steinel, Peter Monath, Marietta Schulz, Alexander Held, Volker Kaul, Gernot Kuhn, Alena Mayer, Ralf Kretner, Landrat Ihlenfeld

 

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Das beigefügte Bild 2 zeigt die geehrten Mitglieder mit Landrat Ihlenfeld, Gernot Kuhn und Volker Kaul; Personen von links nach rechts:

Landrat Ihlenfeld, Willi Schwindinger, Ralf Kretner, Peter Monath, Volker Kaul, Gernot Kuhn

Treffen mit Christian Baldauf, MdL und Spitzenkandidat der RLP-CDU für die Landtagswahl in 2021

Interessanter und informativer Nachmittag mit Christian Baldauf, MdL und Spitzenkandidat der RLP-CDU für die Landtagswahl in 2021, Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, Dirk Herber, MdL, und weiteren CDU Politikern aus dem Tal zuerst in Erfenstein, dann am Helmbachweiher und zuletzt in Lambrecht mit kleiner Besichtigungstour. Verschiedene Themen wie touristische Entwicklung, wirtschaftliche Chancen und örtliche Infrastruktur wurden angesprochen.

Die Vision einer Hängebrücke nach dem Vorbild der Geierlay im Hunsrück als Anziehungspunkt für die Touristen der Weinstraße und unseres Tales und eine Aufwertung des Helmbachweihers durch alternative Übernachtungsmöglichkeiten waren z.B. Themen der touristischen Entwicklung in unserem schönen Tal. Auch die alternative Nutzung der Schiene für den Tourismus, die aktuell nur vom Kuckucksbähnel am Wochenende genutzt wird, wurde angesprochen.  

In Sachen Wirtschaft und Arbeitsplätze muss ein Umdenken bei uns stattfinden. Industrie verschwindet immer mehr aus unserem Tal, dafür können qualifiziertes Handwerk und internetbasierte Geschäftsmodelle die Zukunft sein, neben dem Tourismus. Wenn der Glasfaserausbau abgeschlossen ist, kann man auch aus den tiefsten Winkeln des Tales und des Pfälzerwaldes ohne Probleme auf die schnelle Datenautobahn kommen und mit aller Welt leicht kommunizieren und sich austauschen und trotzdem eine Minute später nach Feierabend mitten im Wald die Ruhe genießen. Weg aus der Stadt, rauf aufs Land. Eine Aufwertung der Work-Life-Balance. 

Auch die örtliche Infrastruktur spielt dabei eine Rolle, gibt es doch in unserem Tal sehr viel alte Infrastruktur was Firmengebäude angeht. Da ist die Vermarktung schwierig und Ruinen drohen auf lange Sicht die Ortsbilder zu verschandeln, so in Lindenberg mit der Knöckel, Schmidt & Cie. Papierfabrik Ruine oder in Lambrecht mit dem alten Altersheim neben der Pfalzakademie. Hier gibt es zum Beispiel einen fertigen Bebauungsplan, der den Abriss des Altenheims und den Neubau von mehreren Häusern vorsieht. Das muss mit Nachdruck angegangen werden. Lambrecht hat es aber auch schon toll vorgemacht, mit einem Neubau eines Altenheimes und eines Wohnblockes mit Wohnungen für betreutes Wohnen. Hier wurde alte Infrastruktur in ein modernes, neues Wohnkonzept umgewandelt, und das sehr erfolgreich.

 

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Pragmatisch. Präsent. Pälzer.

Mit diesen einfachen, aber so treffenden Begriffe will ich mich Ihnen beschreiben und mit diesen Attributen will ich auch in den nächsten 5 Jahren Neustadt, Haßloch und das Lambrechter Tal in Mainz vertreten. Der CDU gelingt es immer wieder, auf neue Fragen auch neue Antworten zu geben. Und das auf einem Fundament, das wir als Christdemokraten über Jahre aufgebaut haben und das unsere ganze Gesellschaft trägt. Ich beschreibe mich immer noch gerne als Schutzmann, der ich auch nach den ersten Jahren als Ihr direkt gewählter Landtagsabgeordneter in meinen Wertevorstellungen geblieben bin.

Der ganze Wahlkreis ist mir in dieser Zeit ans Herz gewachsen, wie er eben nur einem „Pälzer“ ans Herz wachsen kann. Viele Themen, die unsere Region betreffen werden im Land gestaltet und haben unmittelbar Auswirkung auf unser Leben vor Ort. Ich war in den vergangenen Jahre ununterbrochen im Wahlkreis unterwegs und habe mir die Probleme und Anliegen der Menschen angehört und sie für gute Lösungen mit nach Mainz genommen.

Mit Ihrer Stimme bei der Landtagswahl am 14.03.2021 schenken Sie mir das Vertrauen, auch in den kommenden Jahren für den Wahlkreis Neustadt, Haßloch und das Lambrechter Tal unterwegs sein zu dürfen.


Es grüßt Sie herzlich

Ihr
Dirk Herber

Bundestagsabgeordneter Johannes Steiniger im Kloster Esthal

Gerade im März hätte es im Kloster Esthal wieder richtig betriebsam werden sollen. Doch dann kam die Corona-Pandemie. Von dem wohl einmaligen Betrieb im Tal machte sich der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger (CDU) gemeinsam mit Bürgermeister Gernot Kuhn ein Bild.

"Die Natur und der Wald sind unser wichtigster Standortfaktor", beschreibt Paul Gromek, der bereits seit langen Jahren in der Gemeinde Esthal wohnt und bereits viele erfolgreiche Initiativen gestartet hat, den Reiz an der Übernahme des Klosterbetriebs. Gemeinsam mit zwei Partnern aus seiner ursprünglichen Heimat Oberschlesien hat er die "Slow Life Esthal GmbH" gegründet und will den Gästehaus- und Seminarbetrieb dort weiterführen. Jaroslaw Przybycin, der als Finanzfachmann tätig war und ebenfalls Geschäftsführer der neuen GmbH ist, stellt fest: "Es ist uns ein Anliegen, dass das Kloster tatsächlich auch als Kirche bestehen bleibt. Deshalb beschäftigen wir auch in Abstimmung mit dem Bistum einen Geistlichen. Der Respekt vor dem Glauben, die Ruhe in der Natur und natürlich die Pfälzer Gastlichkeit sind unsere Merkmale."

Der Esthaler Bürgermeister Gernot Kuhn ist sehr zufrieden mit dem Übergang: "Es war schon immer eine sehr enge Verbindung zwischen dem Kloster und der Dorfgemeinschaft von Esthal. Die Zusammenarbeit mit den neuen Eigentümern ist hervorragend. Und als Baustein für den Tourismus im Tal ist das Kloster ein wichtiger Beitrag auch für die Zukunft." Mittlerweile beginnt das Geschäft anzuziehen, erfahren die Besucher. Seminare können unter Auflagen wieder stattfinden und auch aus der Stammkundschaft kommen für den Sommer wieder erste Buchungen.

"Ein Hotelbetrieb mit angeschlossener Kirche - das ist wirklich ein ganz außergewöhnliches Konzept. Aber es kann funktionieren, gerade hier am Standort im Tal. Ich bin beeindruckt von der Tatkraft der neuen Investoren und wünsche dem Betrieb weiter einen guten Start", berichtet Johannes Steiniger. Zukunftspläne haben die Gründer bereits: Neben einer denkmalgerechten Modernisierung der Zimmer steht auch ein allgemein zugängliches Restaurant auf dem Programm.

Pressemitteilung: Bundestagsabgeordneter Johannes Steiniger im Kloster Esthal